Anfang September wurden im Bruch erneut Laubfrösche in die Freiheit entlassen. Der erste Beigeordnete der Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau Hartwig Schneider, Vertreter der Naturschutzgruppen Moorklee und NABU sowie Züchter Dieter Ihrig waren gemeinsam mit Projektleiter Prof. Dr. Christoph Bernd im Bruch unterwegs, um die ca. daumennagelgroßen Nachzuchten in ihren neuen Lebensraum zu bringen.
In vielen Regionen gilt der grasgrüne Hüpfer als bereits ausgestorben. Auch in der Westricher Moorniederung zählte der Frosch zu den bedrohten Arten. Seit 2015 zielt das Projekt zur Wiederansiedlung in der Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau darauf ab, den Laubfrosch wieder heimisch werden zu lassen.
Die Verbandsgemeindeverwaltung ist bei der jährlichen Anschaffung der Frösche auf Spendengelder angewiesen. Die Kosten pro Nachzucht betragen 12,50 Euro. Zu diesem Betrag können Interessierte eine Patenschaft für einen Frosch bei der Verbandsgemeinde erwerben und somit zum Erfolg des Ganzen beitragen. (Kontakt: tourismus@vgbm.de/ 06372 922-0106)
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