OrangeDays 2025 - Stoppt Gewalt gegen Frauen. Vom 25.11.-10.12.2025. Wir setzen ein sichtbares Zeichen!

gleichstellung

🧡Aktionstage OrangeDays - 25.11. - 10.12.25

Aktion „Orange Days“ – Stoppt Gewalt gegen Frauen

Verbandsgemeinde Bruchmühlbach-Miesau setzt Zeichen

„Orange Days – Stoppt Gewalt gegen Frauen“ – Mit diesem Titel finden vom 25. November bis 10. Dezember Aktionstage mit den Schwerpunkten gegen Menschenrechtsverletzungen und Femiziden statt. Das knallige Orange als Leitfarbe der Kampagne symbolisiert dabei die Hoffnung auf eine helle und optimistische Zukunft ohne Gewalt. 

An den Orange Days beteiligen sich mehrere Verbandsgemeinden im Kreis Kaiserslautern. Initiiert wurde die Teilnahme von den Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises in Zusammenarbeit mit Landrat und Bürgermeister/innen. Passend zum Thema finden im Landkreis viele Aktionen, Themenrunden, Theaterstücke und weitere Informationsforen statt. Eine Liste aller Veranstaltungen finden Sie hier als PDF.

Auch am Rathaus der Verbandsgemeindeverwaltung Bruchmühlbach-Miesau wird in diesen zwei Wochen die Flagge mit dem Logo der Bewegung gehisst, um das Bewusstsein für solche Missstände neu in den Fokus zu rücken.

Gewalt gegen Frauen und Mädchen beschreibt jeden Akt geschlechtsspezifischer Gewalt, durch die Frauen und Mädchen körperlichen oder psychischen Schaden bzw. Leid erfahren. Dazu zählt auch die Androhung von Gewalthandlungen, Nötigung sowie Freiheitsberaubung; unabhängig davon, ob dies in der öffentlichen oder privaten Sphäre geschieht. Gewalt in Partnerschaften kann sich als körperliche, sexuelle, emotionale, ökonomische und psychische Handlung oder Androhung dieser Handlungen äußern und einer anderen Person Schaden zufügen.

Laut Bericht des Bundeskriminalamtes waren 2024 308 Frauen und Mädchen wurden Opfer von Tötungsdelikten (versucht und vollendet) im Bereich Partnerschaftsgewalt, 9,4 Prozent weniger als im Jahr 2023. Im Deliktsfeld der Häuslichen Gewalt wurden 187.128 weibliche Opfer erfasst – 3,5 Prozent mehr als im Jahr zuvor. 18.224 Frauen waren allein 2024 von digitaler Gewalt betroffen, was einem Anstieg von 6 Prozent im Vergleich zu 2023 entspricht. Davon waren 33,6 Prozent minderjährig. Digitale Gewalt umfasst hier konkrete Delikte, wie „Cyberstalking“ sowie andere Delikte, die unter Nutzung beispielsweise von Sozialen Medien oder mittels Smartphones begangen werden.

Sollten Sie Opfer von (körperlicher oder psychischer) Gewalt sein dann können Sie sich unter folgender Telefonnummer melden: 116 016. Oder online unter www.hilfetelefon.de. Die Beratung ist kostenlos, anonym und steht rund um die Uhr zur Verfügung.

 

           

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